62. Bruderschaftstag in Langenberg

Weit über 500 Gäste begrüßte der Bezirksverband Wiedenbrück am Sonntag, den 5. März 2023 zu seinem traditionellen Bruderschaftstag in der Mehrzweckhalle Langenberg.

Erst im dritten Anlauf konnte der Einkehrtag, der die Schützen des Verbands, immer am zweiten Fastensonntag, auf die österliche Fastenzeit einstimmt, von der St. Lambertus Schützenbruderschaft Langenberg durchgeführt werden. Ursprünglich hatte die Bruderschaft, die Ausrichtung der Veranstaltung für das Jahr 2021 geplant, in dem sie auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückblicken konnte.

Eingestimmt wurden die Teilnehmer durch den Spielmannszug Langenberg, unter der Leitung von Tambourmajor Stefan Hagemann. Danach hielt Brudermeisterin Renate Knüwer eine kurze Ansprache, in der sie sich bei den vielen Helfern, die sich für den Auf- und Abbau und die Bewirtung verantwortlich zeigten, bedankte


Diözesan- und Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier konnte in seiner Eröffnung viele Ehrengäste aus Schützenwesen, Kirche und Politik begrüßen, unter anderem die beiden Ehrenbrudermeister Dieter Mersch und Hans Heitjohann, NRW Landtagspräsident André Kuper sowie den ehemaligen Bezirkspräses Pastor Rüdiger Rasche, der später die abschließende Andacht halten sollte. Präses Benedikt Kickum musste seine Teilnahme leider kurzfristig absagen. Mario Kleinemeier stellte das soziale Engagement der neunzehn Mitgliedsvereine des Bezirksverband in den Fokus seiner Begrüßung.

In ihrem Grußwort wies Langenbergs Bürgermeisterin Susanne Mittag auf den Stellenwert der beiden Bruderschaften in der Gemeinde hin. Von den ca. 8.700 Einwohner der Gemeinde Langenberg sind über 1.600 in der St. Lambertus Schützenbruderschaft Langenberg und über 1.000 in der St. Antonius Schützenbruderschaft Benteler organisiert. Die Mehrzweckhalle der Gemeinde Langenberg sei nun schon zum dritten Mal Veranstaltungsort des Einkehrtags, so das Gemeindeoberhaupt.
Die kleinen Sängerinnen und Sänger des Kinderchors „piccolos“, unter der Leitung von Roland Orthaus und Alina Jacobtorweihen begeisterten die Gäste mit ihren Liedern, für die sie langanhaltenden Applaus ernteten.


Der Erlös der Hutsammlung sollte, auf Wunsch der St. Lambertus Schützenbruderschaft, dem bundesweit tätigen Verein Herzenswünsche e. V. aus Münster zugutekommen. Helmut Foppe, 2. Vorsitzender des Vereins, stellte die Arbeit der Organisation dar, die sich zur Aufgabe gemacht hat, schwerkranken Kindern und Jugendlichen langersehnte Wünsche zu erfüllen. Ungefähr 800 Wünsche, wie z. B. der Aufenthalt auf einem Ponyhof, ein Konzertbesuch oder eine schön ausgerichtete Geburtstagsfeier, erfüllt der Verein im Jahr. Sie tragen oft dazu bei, den sehr belastenden Klinikaufenthalt zu bewältigen, betonte das Vorstandsmitglied. Dass ein solches besonderes Engagement bei den Zuhörern Anklang fand, zeigte das Ergebnis der Hutsammlung, 3.294,33 Euro konnten bei der Veranstaltung gesammelt werden. Wie Mario Kleinemeier betonte, wurde zuvor noch nie ein höherer Betrag eingesammelt. Der Bezirksverband Wiedenbrück stockte die Summe auf 3.700 Euro auf.

Als Hauptredner des Einkehrtags konnte der Diözesanadministrator des Erzbistums Paderborn gewonnen werden. Monsignore Dr. Michael Bredeck, der nach dem Rücktritt von Erzbischof Hans-Josef Becker übergangsweise die Erzdiözese bis zum Amtsantritt eines neuen Erzbischofs leitet, hielt ein Referat zum Thema „Dem Glauben Zukunft geben – Zukunftsbild Erzbistum Paderborn – Mut zu Entscheidungen“ In seinem Referat zeigte er vielfältigen Gründe auf, die Katholiken zum Austritt aus der Kirche bewegen. Viele Menschen hätten ein Problem mit der „Institution Kirche“. Seit Mitte der 1960er Jahre ließe die Bindekraft der Kirche nach. Die Ansichten gehen auseinander und die Menschen stellen fest, dass man auch ohne religiöse Praxis gut durch das Leben kommt. Gespräche mit austrittswilligen und ausgetretenen sollen ihren Entschluss eventuell noch umkehren.

Die Zukunft der Kirche hänge davon ab, ob sich die Menschen entscheiden, dass der Glaube für sie wichtig sei. Die Kirche habe in der Politik zwar noch einen hohen Stellenwert, aber man müsse sich darauf einstellen, dass die Katholiken in den nächsten Jahren eine akzeptierte Minderheit darstellen würden, die sich dann Gemeindeübergreifend zusammenschließen müssten.

Zum Abschluss seiner Ausführungen bat er die Anwesenden in der Fastenzeit persönlich der Frage nachzugehen: „Warum glaube ich?“

Festakt zum 100 jährigen Jubiläum der Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard

Am Wochenende luden die Spexarder Schützen zum Festakt in das Spexarder Bauernhaus ein. Viele Gäste aus Politik, Gesellschaft, befreundeten Vereinen, dem Schützenwesen und Freunde der Bruderschaft nahmen an dem gelungenen und kurzweiligen Festakt teil. Auch der Vorstand des Bezirksverbandes Wiedenbrück war mit seiner Spitze, um den Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier, seinem Stellvertreter Stefan Wellerdiek, dem Kassierer Norbert Brinkrolf und dem Bezirksoberst Markus Wallmeyer vertreten.

Oberst Josef Schall begrüßte alle Gäste aus den verschiedensten Institutionen, die der Bruderschaft in enger Freundschaft verbunden sind. In den Grußworten von MdB Ralph Brinkhaus, Bürgermeister Norbert Morkes, MdL Raphael Tigges und Diözesanbundesmeister Mario Kleinemeier brachten sie die besondere Bedeutung der Spexarder Schützen für die Stadt Gütersloh und aber auch für die Region zum Ausdruck. Schützenfeste sind ein Ort des Treffen Könnens, so Ralph Brinkhaus. Darüber hinaus steht die Bruderschaft für Gemeinschaft und Zusammenhalt, die sich im sozialen und caritativen Bereich enorm engagiert, brachte es Norbert Morkes auf den Punkt. Brudermeister Maik Hollenhorst nannte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Bruderschaft als elementar wichtig. Für die Spexarder Schützen und Schützinnen gibt es innerhalb der Bruderschaft keine Ausgrenzung in jeglichen Bezug auf die Menschen vor Ort, die sich in der Bruderschaft durch ihre aktive Mitgliedschaft engagieren wollen.

Diözesanbundesmeister Mario Kleinemeier betonte dass das der Begriff Heimat eine Renaissance erlebt und wer sich nach Heimat sehnt nicht von gestern ist. In Begleitung seines stellvertretenden Diözesanbundesmeisters Burkhard Deppe durfte er, im Namen des Bundesverbandes und des Hochmeisters Prinz Dr. Emanuel zu Salm Salm die Hochmeisterplakette verleihen.

Eine besondere Ehrung brachte MdL Raphael Tigges aus Düsseldorf mit. Er überbrachte die Glückwünsche des Landes NRW in seinen Grußworten und überreichte die Ehrenplakette des Landes NRW vom Ministerium für Sport und Ehrenamt. (Stefan Wellerdiek)

Bezirksmeisterschaften

Am 03. und 04. Februar 2023 wurden die Bezirksmeisterschaften im Sportschießenausgetragen. Die Schützenbruderschaft St.Hubertus Clarholz-Heerde stellte hierfür ihre Schießsportanlagen zur Verfügung. Auf den Luftdruck und Kleinkaliberschießständen fanden die Teilnehmer/ innen gute Voraussetzungen um sich im sportlichen Wettstreit zu messen und hervorragende Ergebnisse zu erreichen.

Die Bezirksschießabteilung konnte die Meisterschaften in 34 Klassen durchführen. Insgesamt wurden in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, Sportpistole, und Kleinkalibergewehr die einzelnen Meistertitel vergeben. Mit dem Luftgewehr wurden die Disziplinen im Bereich freihand, Auflage und angestrichen ausgetragen.

Die Teilnehmer im Kleinkaliberbreich ermittelten ihre Meistertitel in den Disziplinen Olympisch Match, Dreistellung, Auflage und angestrichen. Insgesamt nahmen 434 Schützen/innen an der Meisterschaft teil, die aus den 19 angegliederten Schießabteilungen der 19 Bruderschaften, Gilden und Vereinen kamen.

Von der Schüler bis zur Seniorenklasse waren alle Altersklassen vertreten. Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme von Josef Westhoff von der Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard, der mit 87 Jahren der älteste Teilnehmer war.

In den nächsten Tagen werden noch die Schüler/innen in der Scat-Klasse ihre Bezirksmeister ermittelten, die auf der Schießsportanlage der St. Hubertus Schützengilde Verl ausgetragen wird. (Stefan Wellerdiek)

Förderkompass 2023

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Tradition im Wandel – Das Schützenwesen in Westfalen als Immaterielles Kulturerbe“ der Universität Paderborn ist ein Förderkompass erschienen. Darin werden Förderprogramme, Unterstützungsfonds und Preise für Schützenvereine, zusammengestellt von Stefan Lütkemeier, aufgeführt.

Das PDF kann hier heruntergeladen werden.

Neuer Bezirkspräses ernannt

Zur traditionellen Bezirksbrudermeistertagung an Buß- und Bettag lud der Bezirksverband Wiedenbrück seine 19 angegliederten Bruderschaften, Gilden und Vereine ein.

Es wurde Rückblick auf das vergangene Jahr gehalten. Im Blick rückten die Schützenfeste, die nach der Coronapause wieder stattfinden konnten. Ebenso gab es auch einen Rückblick auf die Saison der Sportschützen, die wieder erfolgreich an Rundenwettkämpfe und Meisterschaften teilnahmen. Auch zeigten sich die Jungschützen mit der Saison gut zufrieden. Bei den größeren Veranstaltungen des Bezirksverbandes standen das Bezirksschützenfest in Bokel und auch der Bezirkskönigsball in der Stadthalle Rheda-Wiedenbrück im Blickpunkt. Insgesamt zeigten sich die Verantwortlichen des Bezirksverbandes um ihren Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier mit der abgelaufenen Saison sehr zufrieden. Bei dem Ausblick in die Zukunft bereiten dem Bezirk einige Themen große Sorgen. Besonders das von der EU geplante Bleiverbot für Munition sehen alle mit großer Sorge entgegen. Da dieses nicht nur den schießsportlichen Bereich betrifft, sondern auch die traditionellen Bereiche wie das Vogelschießen zu Schützenfest. Hier haben sich aber die Schützenverbände in Deutschland zusammengeschlossen, um ihr Anliegen gebündelt vorzutragen und einen Forderungskatalog dazu herausgearbeitet. Auch die hiesigen Politiker auf Landes.- und Bundesebene sind auf diesen Plan und der daraus resultierenden Folgen durch die Verbände aufmerksam gemacht worden.

Ein besonderer Tagesordnungspunkt war die Ernennung eines neuen Bezirkspräses. Nach 12 Jahren Tätigkeit in dieser Funktion hat der bisherige Amtsinhaber Pastor Rüdiger Rasche sein Amt zur Verfügung stellen müssen, da er nach Paderborn versetzt wurde. Mario Kleinemeier würdigte noch mal seine langjährige Amtszeit mit den Worten, dass Rasche ein Pastor ohne Berührungsängste war und er sich mit seiner ehrlichen und bodenständigen Art, wie auch großem Einfühlungsvermögen und viel Humor, im Bezirksverband sehr hohes Ansehen erworben hat. Als neuer Präses des Bezirksverbandes Wiedenbrück wurde Benedikt Kickum nun ernannt. Benedikt Kickum ist seit 2 Jahren als Pastor im pastoralen Raum Am Ölbach, Verl und Schloß Holte-Stukenbrock, tätig. Hier übt er sein seelsorgerisches Amt in Kaunitz aus und ist auch dort Präses der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaunitz.
(Bericht: Stefan Wellerdiek)

Auf dem Bild zu sehen sind von links: Stefan Wellerdiek (stellv. Bezirksbundesmeister), Pastor Rüdier Rasche ehemaliger Bezirkspräses, Pastor Benedikt Kickum (neuer Bezirkspräses) und Mario Kleinemeier (Bezirksbundesmeister)

Auftakt nach Maß in die Schützenfest-Saison

Am 7. und 8. Mai 2022 konnte der Bezirksverband Wiedenbrück mit dem Bezirksschützenfest, ausgerichtet von der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Bokel, einen Auftakt nach Maß in die Schützenfest-Saison 2022 verbuchen.

Bei frühlingshaftem Wetter trafen sich am Samstag und Sonntag die 19 Bruderschaften, Gilden und Vereine mit den jeweiligen Jungschützen-Abteilungen auf dem Festplatz am Traditionsgasthof „Zum Doppe“ in Bokel.

Schon zu Beginn der Veranstaltung fand auf dem Festplatz die Siegerehrung der Rundenwettkämpfe und der Bezirksmeisterschaften statt. Bezirksschießmeisterin Birgit Kosfeld und Rundenwettkampfleiter Bruno Fröhleke zeichneten zahlreiche Sportschützen für ihre sportlichen Erfolge aus.

Parallel wurden auf dem Schießstand die neuen Bezirksmajestäten im Schüler- und Jugendbereich ermittelt. In den spannenden Wettkämpfen, mit jeweils 19 Bewerbern, errang Lukas Wegener von der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Batenhorst den Titel des Bezirksschülerprinzen, Bezirksjugendprinzessin wurde Alina Diekhans von der Schützenbruderschaft St. Georg-Dreiländereck Verl-Sürenheide. Sie konnte zwei Wochen später an ihren Erfolg anknüpfen und sicherte sich beim Diözesanprinzenschießen in Mantinghausen auch noch den Titel der Diözesanprinzessin.

Eine große Kaffee- und Kuchentafel lud am Nachmittag zur Einstimmung auf das Wochenende ein. Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier begrüßte die 19 Bruderschaften mit ihren Majestäten und Vorständen. Ebenso galt sein Gruß den zahlreich erschienen ehemaligen Bezirksmajestäten der vergangenen Jahre. Dabei standen die ehemaligen Bezirksköniginnen im Mittelpunkt. Sie erhielten aus den Händen von Mario Kleinemeier und seinem Stellvertreter Stefan Wellerdiek eine eigens angefertigte Brosche als Erinnerung und Dank an ihr Bezirkskönigsjahr.

Eine herausragende Ehrung wurde Bezirkspräses Pastor Rüdiger Rasche zuteil. Für seine Tätigkeit als Bezirkspräses verlieh ihm Diözesan- und Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier das „St. Sebastianus-Ehrenschild am Bande für Präsides“.

Schon über lange Zeit begleitet er hauptverantwortlich die jährliche Gebetswache des Bezirksverbandes Wiedenbrück in Bergkloster Bestwig. An drei Tagen gibt er den Teilnehmern aus dem Bezirksverband Wiedenbrück, dem Hochstift Paderborn und der KAB Dortmund geistliche Impulse und richtungsweisen kirchliche Themen mit auf den Weg. Der Seelsorger im Pastoralverbund Reckenberg ist auch Präses der St. Hubertus Schützenbruderschaft Batenhorst.

Der Geistliche, der den Menschen in seinem Umfeld stets auf Augenhöhe begegnet, ist seit zwölf Jahren Präses des Bezirksverbandes Wiedenbrück. Auf vielen Vorstands- und Bruderratssitzungen hat er sich mit Weitsicht und seiner ruhigen, sachlichen Art in die Themen eingebracht und sich ganz im Sinne des Leitsatzes des Bundes „Für Glaube, Sitte und Heimat“ für die christlichen Werte der Schützenfamilie eingesetzt.

Höhepunkt des Wochenendes war neben den beiden Prinzenschießen das Bezirkskönigsschießen am frühen Samstagabend. Den finalen Schuss an der Vogelstange gab Frederic Stallein von der St. Lambertus-Schützenbruderschaft Langenberg ab und repräsentiert jetzt für ein Jahr mit seiner Königin Theresa Wohlfahrt den Bezirksverband. Nach der Proklamation fand der Samstagabend seinen Abschluss in einer rauschen Party bis tief in die Nacht.

Der Sonntag begann mit einer stimmungsvollen Messe, zelebriert vom Präses der ausrichtenden Bruderschaft Pastor Andreas Zander. Zu Anfang der Messfeier wurden Lukas Wegener und Aline Diekhans als Bezirksschüler- und Jugendmajestät inthronisiert und die jeweiligen Ketten und Standarten übergeben.

Am großen Festzug durch Bokel nahmen die Abordnungen der 19 Bruderschaften, Gilden und Vereine mit vielen Ehrengästen teil. Zahlreiche Zuschauer säumten die, von den Anwohnern festlich mit Fahnen und Wimpelketten geschmückten, Straßen.

Auf dem Festplatz angekommen, begrüßte Bezirksjungschützenmeister Simon Ahrens die Jung- und Altschützen sowie die zahlreichen Ehrengäste. Sein besonderer Dank galt den Jungschützen der Bokeler Bruderschaft mit ihrem Jungschützenmeister André Freise und seinem Stellvertretenden Tim Peitzmeier. Sie hatten im Vorfeld ein hervorragendes Fest organisiert. Als Schirmherr hielt der Bürgermeister der Stadt Rietberg Andreas Sunder ein Grußwort.

Trotz der ausgelassenen Stimmung ließen die Schützen die aktuelle weltpolitischen Lage nicht aus den Augen und riefen zu einer Spende für die Bürgerstiftung Rietberg auf. Die beträchtliche Summe von 2.500 € kommt den aufgenommenen Ukraineflüchtlingen in der Stadt zugute.

Beim interessanten Rahmenprogramm am Nachmittag galt es für die Jungschützenabteilungen in verschieden Disziplinen ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.

Den Abschluss des durch und durch gelungenen Bezirksschützenfestes bildete das Vogelschießen um den Titel des Bezirksjungschützenkönigs. Diesen errang Niklas Leweling, ebenfalls aus der St. Lambertus Schützenbruderschaft Langenberg.

Mario Kleinemeier zum Ritter der „Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus in Europa“ ernannt.

In einer feierlichen Investiturfeier in der St. Martinus-Kirche in Olpe ist am Freitag, den 1. April 2022 der Bezirksbundesmeister des Bezirksverbandes Wiedenbrück und Diözesanbundesmeister des Diözesanverbandes Paderborn Mario Kleinemeier in die Ritterschaft des Hl. Sebastianus von Europa aufgenommen worden.

Die Ritterschaft versteht sich als christliche Verbindung unter dem Dach der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS), die Stifter und Träger der Ritterschaft ist. Grundlegend für das Selbstverständnis der Ritterschaft sind ihre christlichen Wurzeln, ihre besondere Bindung an die katholische Kirche, ihre Verbundenheit mit dem Hause Habsburg und die Ausrichtung auf den das ritterliche Leben bestimmenden Wahlspruch.

Der Bezirksverband Wiedenbrück gratuliert zu diesem besonderen Ereignis herzlich. Es ist eine Ehre aber zugleich auch Verpflichtung der Ritterschaft anzugehören.
Bild: Friedel Bergmann

Bundesfest 2024

Es ist vollbracht: Die sieben Bruderschaften und Gilden haben den gemeinsamen Zuschlag für die Ausrichtung des Bundesfestes 2024 erhalten. Die Entscheidung über das höchste Fest der Grünröcke im Bund Historischer Schützen gab der Bundesvorstand gerade eben auf der Bundesvertreter-Versammlung in Leverkusen bekannt.

Dem Organisations-Team um Diözesan-Bundesmeister Mario Kleinemeier aus Westerwiehe, Rietbergs Gilde-Chef Stefan Kay und Mastholtes Stellvertretenden Brudermeister Christoph Ahrens stand die Freude über den Zuschlag ins Gesicht geschrieben. „Die Mühen im Vorfeld haben sich gelohnt. Wir freuen uns riesig, diese ehrenvolle Aufgabe wahrnehmen zu dürfen“, sagte Kleinemeier bei der von 700 Schützen aus dem gesamten Bundesgebiet besuchten Versammlung.

„Es wird das nächste Gemeinschaftsprojekt aller sieben Rietberger Vereine nach dem Bundesköniginnentag 2010“, sagte Stefan Kay. Auch dieses Mal bereiten die sechs Bruderschaften und die Rietberger Gilde die Großveranstaltung Hand in Hand vor. „Jeder Verein wird einen Bereich organisieren. Wir drei halten dann die Fäden zusammen“, fügte Christoph Ahrens hinzu.

In den kommenden Wochen werde man die bislang losen Planungen verfeinern und weiterdenken. Fest steht: Das Fest soll am zweiten oder dritten Wochenende im September 2024 stattfinden. Den genauen Termin will das Gremium gemeinsam mit dem Bundesvorstand auch von Terminen anderer Veranstaltungen in der Nähe, wie etwa dem Katharinenmarkt in Delbrück, abhängig machen. Das Festgelände soll aller Voraussicht nach auf der Multifunktions-Wiese im Parkteil Neuenkirchen im Gartenschaupark aufgebaut wird. „Dort haben wir schlichtweg am meisten Platz für das rund 3000 Quadratmeter große Zelt“, teilte Mario Kleinemeier weiter mit.

Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen soll laut vorläufigen Planungen auf dem Rietberger Schützenplatz abgehalten werden, von dort könnte sich der große Umzug mit rund 20.000 zu erwartenden Teilnehmern vom Südtor her durch die Rathausstraße über die Bahnhof- und Stennerlandstraße zum Festgelände schlängeln. Doch bevor es in die weiteren Planungen geht, wollen die Rietberger Schützen am Sonntag erst einmal ordentlich auf den Zuschlag anstoßen.